Kursthemen

Dynamische Wirbelsäulen-Therapie 
nach Horn®
- DWTH -

G

DWTH-Grundkurs


1. DWTH-Indikation/Kontraindikation

2. spezielle Schmerzanalyse und Differenzierung zwischen muskulärer und ligamentärer Hemmung („Blockade“?) als Behandlungsleitbefund

3. angewandte biomechanische Anatomie für den Befund und als Therapie zu Achsenverhältnissen des Beckens

4. Iliosakralgelenksfunktionen und -dysfunktionen

5. Interaktion der Iliosakralgelenks- und Hüftgelenkstransversalachsen mit dem Os sacrum = funktionelle Beinlängen- bzw.  Beckenhöhendifferenzen in Differenzierung zur anatomischen Beinlängendifferenz mit deren Behandlung und Ausgleich

6. Lumbosakralbereich, lumbale und thorakale Bewegungssegmente – Befund und Mobilisation

7. Lage- und Achsenverhältnisse in den Atlanto-Okzipital-Gelenken, deren Anatomie sowie Palpations- und Röntgenbefund und deren  passiver Therapie/Teil I

8. Lösungstherapie als Schwing- und Bewegungs-Massage/Teil I 

 



AI

DWTH-Aufbaukurs I


1. Repetition und Überprüfung der Befund- und Therapietechniken des Grundkurses mit weiteren DWTH-Befund- und Behandlungstechniken 
angewandte biomechanische Anatomie als Befund, Mobilisation

2. muskuläre und passive Stabilisation in Beziehung zu Costovertebralgelenken, Sterno- und Akromio-Clavikulargelenken, Atlanto-Okzipitalgelenken, Mandibulo-Cranialgelenken (unter besonderer Beachtung der neurophysiologisch-reflektorischen Interaktion der Funktionseinheit der Sterno- und Akromio-Clavikulargelenke mit den Atlanto-Okzipitalgelenken, den Mandibulo-Cranialgelenken sowie der HWS und oberen BWS) 

3. angewandte therapeutische Biomechanik zur Korrektur von Haltung- und Bewegung bei pathologischen Gesamtabweichungen (div. funktionelle Dysbalancen) – aktiv, reaktiv, reflektorisch, konativ und kognitiv

4. neurofunktioneller DWTH-Befund zusätzlich zum DWTH-Palpations-, Mess-, Röntgen- und CT-Befund
DWTH-Skoliosebehandlung

5. Schwing- und Bewegungs-Massage/Teil II

6. Alltagsergonomie/Teil I

 



AII

DWTH-Aufbaukurs II


1. Vertiefung der Themen des Grund- und Aufbaukurses I 

2. komplexe Einbeziehung gelehrter biomechanischer Kybernetik bei deren Anwendung sowohl im Rahmen der Dynamischen Wirbelsäulen-Therapie wie auch bei allgemein physikalisch-therapeutischen Maßnahmen = vom „Rezept” hin zum übertragbaren Konzept 

3. Integration von Extremitätengelenksfunktionen in die biofunktionellen Korrekturmaßnahmen der Dynamischen Wirbelsäulen-Therapie 

4. reflektorische Initialisierung korrektiver physiologischer Motorik

5. Ergonomie/Teil II

6. Einsatz von Hilfsmitteln zur erweiterten Haltungs- und Bewegungskorrektur

7. physikalisch-reflektorische Schmerztherapie mit verschiedenen Reiztechniken

8. Erweiterung der grundlegenden Betrachtung von Röntgen-, Computer- und Kernspintomogramm-, Ultraschall- und EMG-Auswertungen in der Physikalischen Therapie/Physiotherapie

9. Prüfung praktisch, theoretisch, schriftlich und mündlich

 



H

DWTH-Hospitationskurs


Bei diesen Kursen wird gemeinsam mit dem Kursleiter und Therapiebegründer nach den Lehren der Dynamischen Wirbelsäulen-Therapie an Patienten gearbeitet. Fehler, die sich bei der alltäglichen Anwendung der Dynamischen Wirbelsäulen-Therapie wegen deren Komplexität einschleichen, werden dabei erkannt und „austrainiert“. Therapiesicherheit wird bei einer solchen intensivierten praktischen und überprüften Tätigkeit von den Teilnehmenden in hohem Maße erlangt. 
Insgesamt belegen Therapeuten, die mit der Dynamischen Wirbelsäulen-Therapie verantwortungsvoll arbeiten wollen, zwei Hospitations-Therapiekurse von jeweils drei oder vier Tagen Dauer. Einer dieser Kurse kann bereits nach dem Besuch des Aufbaukurses I belegt werden, eine weitere Hospitationswoche nach dem Aufbaukurs II. Es werden zwei Hospitations-Therapiekurse für eine verantwortungsbewusste Anwendung dieser Therapie empfohlen und zur Anerkennung als DWTH-Therapeut/in benötigt. 
Außerhalb den ausgeschriebenen Hospitations-Therapiekursen besteht die Möglichkeit, in der Lehrpraxis des Therapiebegründers zu hospitieren und diese Kurseinheiten dort, auf Wunsch auch tageweise, zu absolvieren. 

 



Manuelle Extremitätengelenks-
Mobilisation  
ad Modum Horn®
- MEMH -

Dreitageskurseinheiten

- jeweils  Do.-Sa. 9°°-18°° Uhr 
= 30 Fortbildungs-Unterrichtsstunden

 M 

MEMH-Kurs


1. Indikationen/Kontraindikationen sowie Anamnese und Befunderhebung der MEMH

2. funktioneller Aufbau der jew. Gelenke und ihrer Gelenkspartner

3. Bewegungs-/Behandlungsebenen und -achsen der Extremitätengelenke, Biomechanik, Gelenkstypen

4. bewegungshemmende und -fördernde Neuromechanismen 

5. Bewegungsqualitäten

6. Gelenkmessung

7. physiologisches und pathologisches Endgefühl

8. Kapselspannungen

9. Symptomlokalisationen

10. Gelenksmobilisation durch Distraktion und Translation zur schmerzlindernden und mobilisierend funktionsverbessernden Behandlung

11. allgemeine Gelenksbehandlung

12. Entlastung und, soweit noch möglich, Mobilisation immobiler und arthrotischer Gelenke

13. Arthroseprophylaxe 

14. allgemeine Leistungssteigerung der Gelenksfunktionen

15. Optimierung der Nutration

16. Verbesserung der Propriozeption (nervaler „Input“)
flankierend bei Rumpf-Wirbelsäulenproblematiken sowie
neurologische Erkrankungen

 



 

 

 
 

 


  

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Als künftige/r Kursteilehmer/in sehen Sie bitte
zusätzlich noch unter der Rubrik

Allgemeine Informationen zur
Dynamischen Wirbelsäulen-Therapie

nach
sowie bei

Biomechanische Sichtweisen der
Dynamischen Wirbelsäulen-Therapie

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